Verkrampft im Saarland

Im Abstiegsgipfel am Samstag Abend in Bous gab es leider nicht das erhoffte Erfolgserlebnis und den Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Am Ende musste man sich in Bous mit 75:64 (34:29) geschlagen eben.

Vor ca. 50 Zuschauern startete man mit der gleichen Starting Five wie gegen Saarbrücken vor einer Woche. Verzichten musste Trier auf Damir Franca sowie Moritz Tielemann aufgrund von Verletzungen sowie auf Thomas Päch, der mit dem TBB in Tübingen weilte. Coach Daniel Burens hatte von Beginn an kompromisslosen Einsatz gefordert, den die Mannschaft zu großen Teilen umsetzte. So konnte das erste Viertel ausgeglichen gestaltet werden. (17:16)

DCF 1.0

Im zweiten Viertel konnte sich Bous ein wenig absetzten, vor allem, weil Trier in der Verteidigung ein wenig nachließ. Nach der Halbzeitpause ging man im dritten Viertel erstmals in Führung.  Doch Bous ließ sich nicht abschütteln und übernahm mit den Zuschauern im Rücken zum Ende des dritten Viertels wieder die Führung, die bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde. Dass Trier im vierten Viertel nicht noch einmal zurückkam, lag an einer Reihe von Gründen. Wieder einmal gab es viele überhastete Angriffe und dementsprechend viele Turnover. Trotz hoher Kraftanstrengung und Einsatz spielte man einfach nicht clever genug, verkrampfte zusehends angesichts der drohenden Niederlage in diesem so wichtigen Spiel und legte kaum noch einen strukturierten Angriff aufs Parkett. Dass die Niederlage nicht höher ausfiel lag nur daran, dass Bous ebensowenig überzeugen konnte und sich lediglich ein paar Turnover weniger leistete.

Nun muss im letzten Heimspiel der Saison kommende Woche unbedingt gegen den Tabellennachbarn Konz gewonnen werden. Es dürfte spannend werden. Zuschauer bei diesem wichtigen Spiel sind herzlich willkommen. Sprungball ist nach der Spielverlegung erst am Sonntag um 18:00.

Aufholjagd kommt zu spät

Am Samstag Abend musste die erste Herrenmannschaft des TVG eine bittere 74:82 (27:50) Niederlage gegen Saarbrücken II einstecken.

Leider spielte man in der ersten Halbzeit ähnlich wie im Hinspiel und grub sich somit ein Loch von 23 Punkten Rückstand. Saarbrücken spielte ebenfalls so wie im Hinspiel, fightete, gab keinen Ball verloren und holte sich gefühlte 20 Offensivrebounds. Dem TVG fehlte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive jegliche Konsequenz. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache von Trainer Burens wachte man endlich auf und konnte einen Run starten. Das dritte Viertel wurde mit 22:12 gewonnen. Es schien alles möglich. Man gewann auch das vierte Viertel mit 25:20. Endlich zeigte das gesamte Team Einsatz, Kampfgeist und man schlug Saarbrücken mit Ihren eigene Waffen.

Leider stellte sich der Rückstand aus der ersten Halbzeit als zu groß heraus. Am Ende stand eine unnötige Niederlage gegen einen durchaus schlagbaren Gegner.


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