Einsatz und Fortschritt – Zwischenfazit unserer Damenmannschaft
Die Damenmannschaft startet diese Saison in der Landesliga. Hier treten sie mit einem jungen Team an, nur fünf Spielerinnen sind 18 Jahre alt oder älter, zudem wurden bereits acht U16-Spielerinnen für den Damenbereich gemeldet, um das junge Team zu unterstützen und erste Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln.
Das erste Spiel fand in Lutzerath statt. Nach einem starken Kampf und ersten umgesetzten Inhalten aus dem Training verlor man das Spiel gegen erfahrene und lang eingespielte Lutzerather. Das zweite Spiel spielte man zuhause gegen Lahnstein. Es war ein enges Spiel, kein Team konnte sich absetzen. Die gute Teamarbeit auf dem Spielfeld sowie viel Selbstbewusstsein und Bewegung in der Offense führten zum knappen 4-Punkte-Sieg. Das dritte Spiel zu Hause gegen Neustadt/Wied gestaltete sich ebenfalls eng, doch im letzten Viertel konnten unsere Mädels sich durch eine Steigerung der Intensität und Aggressivität in der Defense (4. Viertel 20:7) am Ende mit zwölf Punkten Differenz den Sieg holen. Mit zwei Siegen aus drei Spielen war der Saisonstart ein gelungener Auftakt, der viel Aufwind für die kommenden Aufgaben geben sollte.
Die Saison setzte sich mit dem Auswärtsspiel in Emmelshausen fort, wo der Beginn des Spiels von unseren Mädels verschlafen, zu viele einfache Punkte zugelassen wurden und in der Offense der Ball zu oft verloren ging. Die ausgeglichene zweite Halbzeit reichte nicht aus, um den Rückstand aus der ersten Halbzeit aufzuholen. In den Dezember startete man mit einem Heimspiel gegen ETuS, dem Meister der vergangenen Saison. Die Partie verlief erwartungsgemäß deutlich zugunsten der erfahrenen ETuS-Mannschaft, die die Begegnung klar gewann.
Das letzte Spiel des Jahres 2025 war ein Nachholspiel gegen Horchheim. Horchheim hatte in der Vorsaison Oberliga gespielt und trat in dieser Saison dennoch eine Liga darunter an; der Gegner ging als Favorit ins Spiel und konnte dieser Rolle gerecht werden.
Zwischenfazit von Coach Steffi:
„Der Beginn der Saison war natürlich überragend mit zwei Siegen aus drei Spielen, dennoch wussten wir, dass wir uns nicht von den zwei Siegen täuschen lassen dürfen und es eine harte Saison werden wird, in der wir viel lernen werden und uns gemeinsam weiterentwickeln müssen. Die Liga hat einige Mannschaften, in denen die Spielerinnen schon zu meiner Jugendzeit zusammengespielt haben, sie kennen sich in und auswendig und für unsere junge Mannschaft ist es natürlich schwer, dort immer 40 Minuten lang mitzuhalten. In Bereichen wie Selbstvertrauen auf dem Spielfeld oder Spielübersicht haben wir bereits deutliche Fortschritte erzielt. Allerdings verfallen wir häufig noch in Situationen, wo wir zu hektisch und nervös sind und dann dennoch wenig Blick für unsere Mitspieler haben. Das sind Situationen, die dann häufig dazu führen, dass wir frustriert in die Defense gehen und die Aggressivität, die Intensität und der letzte Wille dann fehlt. Im Hintergrund gibt es noch Baustellen, die in den kommenden Wochen angegangen werden müssen, sowohl basketballspezifische Fertigkeiten als auch das Teamgefüge betreffend. Ich freue mich darauf, diese Baustellen die restliche Saison mit den Mädels anzugehen.“