Das Saisonende der Damenmannschaft

Das Saisonende der Damenmannschaft

Am 19.3.17 traf unsere Damenmannschaft im Rückspiel auf die Mannschaft aus ETUS. Da man das Hinspiel gegen die erfahreneren, aber verletzungsbedingt geschwächten Gegner nur knapp mit 6 Punkten verlor, war die Spannung und Motivation bei allen beteiligten hoch. So startete man besser in das Spiel. Offensiv sind besonders die Dreier von S. Scherer in der sechsten Minute und von A. Zepp in der zehnten Minute zu erwähnen. In der Verteidigung konnte man durch starken Druck auf den Ballvortrag und gesamtmannschaftlichen Einsatz den gegnerischen Korberfolg größtenteils verhindern. Hinzu kam noch eine schlechte Trefferquote von außen für ETUS, weshalb man mit einer 11-Punkte Führung (9:20) in das zweite Viertel ging.
Die gegnerische Verteidigung konnte sich nun besser sortieren und unsere Korberfolge erschweren. Allerdings fanden wir trotzdem durch eingeübte Bewegungsabläufe, wie das Anspiel des Lowposts mit anschließendem Kickout, mögliche Lücken, welche man auch gezielt entwerten konnte. Offensiv brach unerwarteterweise das gegnerische Spiel komplett zusammen, sodass die ersten gegnerischen Punkte des zweiten Viertels erst in der 18. Minute erzielt wurden. Grund dafür war die gute Reboundleistung sowie die physische Bereitschaft auch mal dorthin zu gehen, wo es wehtut. Besonders erwähnenswert ist hier die Verteidigung von L. Willems, die gut gegen die eigentlich körperlich stärkeren Gegner mithalten konnte.
Die zweite Halbzeit setzte sich nach ähnlichem Muster wie die Vorherige fort. Die gegnerische Mannschaft konnte sich nicht von ihrem Rückstand erholen und letzten Endes wurde das Spiel mit einem Endstand von 30:53 für den TVG beendet. Coach L. Kollarczik: „Einziger Wehmutstropfen ist, dass man im letzten Viertel, wo die gegnerische Mannschaft erschöpft war und wir durch die vollbesetzte Bank noch Luft hatten, die Fastbreaks und ihre Möglichkeit nicht konsequent ausgenutzt haben. Dies müssen wir eindeutig noch verbessern. Auf der anderen Seite konnten wir nach der Halbzeitpause wieder konzentriert und ohne Abbruch in das dritte Viertel starten. Zwar haben die Gegner unter ihren Möglichkeiten gespielt, aber trotzdem denke ich, dass wir verdient gewonnen haben, da wir offensiv effektiver als sonst gegen eine Zonenverteidigung agieren konnten.“

Schon am nächsten Wochenende traf unsere Damenmannschaft im letzten Saisonspiel auf die Mannschaft des MJCs. Beide Mannschaften starteten schlecht in das Spiel, da sie jeweils keine Antwort auf die Verteidigung der gegnerischen Seite fanden. So stand es in der siebten Minute erst 5:3 für den TVG. Nach einer Auszeit des gegnerischen Coaches änderte sich deren Offensivverhalten und man kassierte einen 10:0 Lauf (5:13). Auch im zweiten Viertel fand der TVG keine richtige Antwort auf die aggressive Mannverteidigung des MJCs, da Grundlagen wie das Spacing, I- und L-Cuts nicht konsequent umgesetzt wurden. Offensives Highlight war somit der Dreier von A. Zepp in der 20. Minute. Somit ging man mit einem 23 Punkte großen Rückstand in (13:36) in die zweite Halbzeit.
Nach der Pause begann die heimische Mannschaft nun viel freier und kreativer zu spielen und konnte durch einfache, aber clevere Aktionen, wie zum Beispiel Cuts abseits vom Ball mit anschließendem Anspiel, vergleichsmäßig einfache Punkte erzielen. Außerdem spielte man besonders im letzten Viertel eine gute und aggressive Verteidigung als geschlossene Mannschaft, obwohl die Belastung durch die kleine Bank, den warmen Temperaturen und dem hohen Tempo der Gegner recht hoch gewesen sein muss. Trotzdem konnte man die gegnerische Mannschaft auf nur vier Zählern im vierten Viertel (16:4) halten. Letzten Endes gewann die Mannschaft des MJCs verdient mit einem Endstand von 43:50 (3.Viertel: 27:46). „Ausschlaggebend war letzten Endes das verschlafene erste und zweite Viertel. Außerdem muss man natürlich auch die sportliche Leistung der Gegner würdigen, die schneller in das Spiel gefunden haben als wir. Gleichzeitig ist die Bereitschaft und der Einsatz unserer Mädels auch zu loben, da nur diese beiden Aspekte eine solche Aufholjagd ermöglichten. Zwar konnten wir diese Saison leider nicht mit einem letzten Heimsieg krönen, aber ich denke, dass unsere Spielerinnen stolz auf die vorherigen Siege und auf ihre erbrachten Leistungen sein können!“

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