Knappe Niederlage gegen den ASC Mainz 67:69 (35:44)

Knappe Niederlage gegen den ASC Mainz 67:69 (35:44)

Oberliga HerrenAm 19.11.2016 ging es für die Jungs des TVG Trier in der Oberliga zum Auswärtsspiel nach Mainz. Der Tabellendritte (Nach der Niederlage der MJC am Wochenende nun Zweiter nach dem TV Bad-Bergzabern) hatte bisher lediglich zwei Niederlagen zu verbuchen und ging als Favorit ins Spiel. Die Mannschaft um Headcoach Björn Grünewald fuhr jedoch ohne Angst in die Landeshauptstadt. Wohlwissend, dass sie in den bisherigen Begegnungen gegen Topmannschaften gute Leistungen abrufen konnte.
Mit acht Spielern erreichte man die Halle und traf auf einen kompletten Kader auf Seiten der Mainzer. Die Gastgeber wussten um die schwere Aufgabe, da in der letzten Saison die Spiele hart geführt wurden und das Rückspiel in der Saison 15/16 sogar erst in der zweiten Overtime entschieden wurde.
Auch dieses Mal war es ein körperlich extrem hartes Spiel, das jedem Zweifler gezeigt hätte, dass Basketball kein kontaktloser Sport ist, bei dem jede Berührung ein Foul ist.
20161119_oberliga_vs_ascmainz017Da unseren Jungs der Größenunterschied einen Vorteil verschaffte, leitete unser Coach die Mannschaft an dies zu nutzen und mit cleverem Ballmovement am Ende den freien Big-Man zu bedienen. Im ersten Viertel konnte sich kein Team wirklich einen Vorsprung erspielen (23:19 für Mainz). Große Probleme bereitete der Defensive Philipp Moßmann, der alle seine 20 Punkte(14 in der ersten Halbzeit) innerhalb der Zone erzielte und erst im späteren Spiel von den TVG-Spielern in den Griff zu bekommen war. Das körperliche Spiel wirkte sich positiver im zweiten Viertel für die Mainzer aus und so ging man mit einem 9-Punkte-Rückstand in die Halbzeit(44:35). Begünstigt wurde der Vorsprung durch die zwischenzeitliche fehlende Konsequenz beim Abschluss unserer ersten Herren.
Trotz der richtigen Einstellung und Konzentration nach der Halbzeitansprache wurden wir zunächst nicht für den starken Einsatz belohnt.
Auch wenn man im dritten Viertel den Rückstand nicht verkürzen konnte (60:50) zeigte sich im letzten Abschnitt deutlich dass der TVG noch Einiges an Reserven aufzubieten hatte. Konsequente Penetration in die Lücken der Mainzer Verteidigung und hervorragendes Teamplay stellte die Heimmannschaft vor eine schwere Aufgabe. Die konditionelle Belastung wirkte sich immer mehr auf die nur acht eingesetzten Heimspieler aus.
Zum Ende beim Stand von 68:65 und noch 10 Sekunden zu spielen, verkürzte Torsten Laudor auf einen Punkt und der TVG hatte noch drei Teamfouls zu geben. Nach drei schnellen Fouls waren noch 5 Sekunden zu spielen. Der Gegner verwandelte nur den zweiten von beiden Freiwürfen und so konnte für den letzten Angriff noch eine Auszeit genommen werden. Der letzte Angriff konnte gut ausgespielt werden und ein freier Wurf an der Freiwurflinie kreiert werden. Leider fiel der letzte Wurf vom stark spielenden Jonas Soens (18 Punkte) nicht und Mainz feierte einen hart erkämpften Sieg.
20161119_oberliga_vs_ascmainz005Die letzten Spiele gegen die Topteams der Liga gingen entweder knapp verloren oder fielen höher im Endergebnis aus, als das Spiel es tatsächlich hergab. Das Team um Coach Björn Grünewald verbessert sich von Spiel zu Spiel und hat nun bald die Möglichkeit ihr Potential voll auszuschöpfen. Die Mannschaft hat bis zum jetzigen Zeitpunkt durch Verletzungen oder beruflicher Verpflichtungen noch nicht ein einziges Spiel komplett auflaufen können. „Die Entwicklung der Spieler ist deutlich zu sehen. Es bedarf einer bestimmten Zeit neue Spieler zu integrieren und sich als Team sowohl auf dem Feld als auch abseits so gut zu verstehen wie es die Jungs tun. Wir kommen immer näher an einen weiteren Sieg ran und ich bin zuversichtlich: umso länger die Saison dauert desto schwieriger wird es für die anderen Teams uns zu schlagen. Es ist nun mal ein langer Entwicklungsprozess den wir beim TVG letztes Jahr eingeleitet haben. Bald werden sich die erhofften Resultate zeigen und den Kurs des Vereins bestätigen.“ So Headcoach Björn Grünewald nach dem Spiel.
Scoring: Berg (4), Bieg (3), Goldbach (14), Jöchel (11), Laudor (10), Schulz (5), Soens (18), Striek (4)

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